Mönche im Bärenfang

Zwei Mönche waren von Eger über Weißenstadt nach Sparneck unterwegs. Am späten Nachmittag erreichten sie den Waldstein. Da zog ein Gewitter herauf und die beiden mussten sich beeilen, um in einem Dickicht Unterschlupf zu finden. Als das Wetter vorüber war, krochen sie aus ihrem Versteck und stiegen in der Dämmerung den Berg hinan.

Die Nacht brach herein. Stolpernd setzten sie den Weg fort. Nach einer beschwerlichen Wanderung stießen sie gegen eine Wand. Vorsichtig tasteten sie sich an der Mauer entlang und bald schlüpften sie durch eine offene Tür in eine Behausung. Sie untersuchten Boden und Wände. Dabei stießen sie an ein Brett. Es tat einen Schlag und bald stellten sie fest, dass die Türen zugefallen waren. Gefangen, dachten sie. Müden von den Anstrengungen des Tages setzten sie sich nieder und schliefen ein.

Als sie am nächsten Morgen erwachten, schaute blauer Himmel durch eine Dachluke. Nun konnten sie sich in dem Häuschen genauer umsehen und sie merkten, dass sie in einen Bärenfang geraten waren. Zum Glück kam bald darauf ein Jäger. Er drehte die Falltüren hoch und befreite die Mönche aus ihrem Gefängnis.

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