Landkreis Hof - Seniorenkoordination & Gesundheit

Tag der offenen Tür am 7. Oktober 2026

Foto: Landkreis Hof 

Unter dem Motto „DAMIT PFLEGE ZUHAUSE GELINGT“ lädt die Leitstelle Pflege Hofer Land am Mittwoch, 7. Oktober 2026, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür am Berliner Platz 3 in Hof ein. Anlässlich ihres vierjährigen Bestehens verbindet die Leitstelle dabei Information und Beratung mit einem besonders praxisnahen Angebot. Mit vielfältigen Informationsangeboten und Mitmach-Stationen möchte die Leitstelle Pflege insbesondere pflegende Angehörige unterstützen, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erreichen.

Während des Tages der offenen Tür stehen die Fachleute der Leitstelle Pflege und seiner Netzwerkpartner an Informations- und Beratungsstände für persönliche Gespräche und Austausch zur Verfügung. Mit dabei ist auch die Demenzberatung der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken. Zudem werden spannende Einblicke in innovative Anwendungen geboten, die die Versorgung von Pflegebedürftigen erleichtern: Das KiPf – Kompetenzcluster innovative Pflege präsentiert moderne Technologien und digitale Lösungen zum Anfassen, die Pflege und ein möglichst selbstständiges Leben zuhause unterstützen können. Der Partner Revex FLEX bringt ein behindertengerecht umgebautes Fahrzeug mit nach Hof. Besucherinnen und Besucher können das Fahrzeug direkt vor Ort ansehen, sich verschiedene Umbaumöglichkeiten zeigen lassen und individuelle Fragen stellen. Und weil zu einem Tag der offenen Tür auch das Miteinander und Geselligkeit gehören, gibt es Hofer Wärschtla.
Der Besuch des Tages der offenen Tür sowie der Informations- und Beratungsangebote ist selbstverständlich ohne Anmeldung möglich.

Darüber hinaus werden Mitmach-Stationen zum Selbstausprobieren angeboten, für die aufgrund begrenzter Plätze eine vorherige Anmeldung nötig ist. Es werden hilfreiche Handgriffe und Lösungen für mehr Sicherheit bei der Pflege zuhause gezeigt.
Im Mittelpunkt steht hier ganz bewusst „Pflegewissen zum Anfassen“. Dabei geht es um praktische Fragen wie: Wie gelingt ein sicherer Transfer vom Bett in den Rollstuhl? Was ist bei Schluckstörungen zu beachten? Welche Handgriffe helfen bei der täglichen Körperpflege – und welche Hilfsmittel können den Pflegealltag zuhause tatsächlich erleichtern?

An vier Mitmach-Stationen gibt es praktische Tipps für typische Situationen aus dem Pflegealltag.

• Mobilität & Transfer: Sicher bewegen und den Rücken entlasten Entlastung im Alltag
Sicher vom Bett in Rollstuhl oder Sessel: Lernen Sie rückenschonende Handgriffe kennen und probieren Sie praktische Transfer- und Lagerungshilfen selbst aus.

• Ernährung & Schluckstörungen: Sicher essen und trinken
Erfahren Sie, woran Sie Schluckstörungen erkennen, was beim Essen und Trinken wichtig ist und welche praktischen Hilfsmittel den Alltag erleichtern.

• Grundpflege praktisch erleben: Einfach erklärt, richtig angewendet
Körperpflege im Bett, am Waschbecken oder in der Dusche: Lernen Sie wichtige Handgriffe zu Hygiene, Hautpflege und rückenschonendem Arbeiten kennen.

• Hilfsmittel testen: Erleichterung entdecken — Selbständigkeit fördern
Entdecken und testen Sie praktische Hilfsmittel für zuhause – von Aufsteh- und Greifhilfen über Hausnotruf, digitale Lösungen bis hin zu hilfreichen Küchenutensilien.

Die Mitmach-Stationen starten jeweils um 12.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr und dauern ca. 25–30 Minuten. Interessierte können alle vier Stationen nacheinander besuchen oder gezielt einzelne Themen auswählen. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist hierfür eine vorherige Anmeldung erforderlich unter Telefon: 09281 / 5469949 oder E-Mail info@leitstelle-pflege.de.

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„Vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat“

Vergiss-mein-nicht Gottesdienst in einfacher Sprache, mit allen Sinnen in der Michaeliskirche


Die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Hofer Land lädt am Sonntag, 27. September 2026 um 9.30 Uhr zum zweiten Mal zu einem besonderen ökumenischen Gottesdienst in der St. Michaeliskirche, Kirchplatz 4 in Hof ein. Unter dem Titel „Vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat“ - Vergiss-mein-nicht Gottesdienst in einfacher Sprache, mit allen Sinnen veranstalten die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken und die Alzheimer Gesellschaft Regionalgruppe Hofer Land e. V. in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Hochfranken, der katholischen Erwachsenenbildung in Stadt und Landkreis Hof e. V. und der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Hof einen Gottesdienst für alle Menschen. Besonders herzlich eingeladen sind Menschen mit Demenz, mit Beeinträchtigung sowie deren An- und Zugehörigen.

Das Organisationsteam mit Anette Jahnel, Jens Güntzel, Nicole Tratzmüller, Heidi Sprügel, Michaela Meusel, Silvia Lottes, Monika Köppel-Meyer und Ute Hopperdietzel gestalten diesen Gottesdienst kürzer, in einfacher Sprache, mit vielen anschaulichen Symbolen, um gerade Menschen mit besonderen Bedürfnissen Teilhabe in kirchlicher Gemeinschaft zu ermöglichen und die Verbindung zum Glauben zu wahren. Bekannte Lieder, Gebete und eine persönliche Segnung schaffen Vertrautheit. Im Anschluss werden ab ca. 10.15 Uhr im Gemeindehaus nebenan Kaffee und Kuchen angeboten. Ein barrierefreier Zugang ist möglich.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen erteilt Ute Hopperdietzel unter 09281 / 57-500.

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Tanz in den Herbst -

Werner Thieroff spielt die „Musik Ihres Lebens – live und immer gut aufgelegt“

Die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Hofer Land lädt im Rahmen der 7. Bayerischen Demenzwoche ein zum Tanz in den Herbst am Donnerstag, 24. September 2026 von 14.30 bis 16.30 Uhr in der VHS Hofer Land, Ludwigstr. 7 in Hof.

Der bekannte Musiker Werner Thieroff spielt die „Musik Ihres Lebens – live und immer gut aufgelegt“. Er erfreut Seniorinnen und Senioren, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, mit Demenz, Angehörige, Ehrenamtliche und alle Interessierten mit Schlagern der 50er, 60er und 70er Jahre. Flotte Musik bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen aktiv zu sein und vermittelt Lebensfreude pur. Wer möchte, kann in geselliger Runde das Tanzbein schwingen, singen, klatschen, aber auch nur zuhören. Kaffee und Kuchen werden angeboten.

Das Organisationsteam der Alzheimer Gesellschaft Regionalgruppe Hof/Wunsiedel e.V., der Leitstelle Pflege Hofer Land und der VHS Hofer Land freut sich auf tanzbegeisterte Gäste.
Der Eintritt ist frei. Ein barrierefreier Hintereingang ist vorhanden.

Die Anmeldung ist bis zum 21.09.2026 möglich unter folgendem Kontakt: Ute Hopperdietzel, 09281 / 57 500 oder hopperdietzel@demenz-pflege-oberfranken.de.

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„Kleine Schritte“

- ein berührendes und lebensbejahendes Schauspiel zum Thema Parkinson

Im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche organisiert die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Hofer Land am 22. September 2026 das Schauspiel des Schlosstheaters Thurnau „Kleine Schritte“ im Studio des Theaters Hof - ein berührendes und lebensbejahendes Stück zum Thema Parkinson von Petra Wintersteller.

Wolfgang Krebs, seit 2012 Leiter des Schlosstheater Thurnau, ist selbst an Parkinson erkrankt und thematisiert dabei zuversichtlich und Mut machend seine eigene Diagnose. In der Rolle des an Parkinson erkrankten Alfons spielt er an der Seite von Claudia Kurrle, die die Rolle der resignierten und vereinsamten Ruth übernimmt. Im Verlaufe ihrer Begegnungen an einer Bushaltestelle entdecken die beiden, das es wert ist dafür zu kämpfen, um das beste aller Leben zu leben. Auf leisen Sohlen entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. In kleinen Schritten erobern sich Alfons und Ruth ihr Leben zurück und entdecken, wie wertvoll dieses ist.

Authentisch zeigen die beiden Darsteller den Kampf, die Hoffnung und die Zuversicht. Sie geben den Zuschauern dabei nicht nur Wissenswertes über Parkinson als Krankheit mit auf den Weg, sondern regen auch dazu an, das eigene Leben zu reflektieren.
Im anschließenden Publikumsgespräch können Fragen an die Schauspieler gestellt werden.

Im Foyer präsentieren sich zahlreiche Kooperationspartner der Lokalen Allianz rund um die Themen Parkinson, Depression, Demenz und Pflege.

Beteiligte:

• Alzheimer Gesellschaft Regionalgruppe Hof/Wunsiedel e.V.
• ASR Rehabilitationszentrum Rehau
• Bezirksklinik Rehau
• Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
• Fachstelle für pflegende Angehörige des ASD – Soziale Dienste e.V.
• Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverbandes Stadt und Landkreis Hof
• Gerontopsychiatrische Beratungsstelle der Diakonie Hochfranken
• Kliniken Hochfranken
• Leitstelle Pflege Hofer Land
• MoRe-Life GmbH
• VHS Hofer Land
• Sana Klinikum Hof
• Stadt Hof/Seniorenbeirat
• VHS Hofer Land


Auch Selbsthilfegruppen und Kulturanbietende stellen sich vor.

• Parkinson-Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige
• Selbsthilfegruppe „Loslassen“ für Menschen mit Depression
• Selbsthilfegruppe für Angehörige depressiver Menschen
• Atelier an den Marktwiesen, Rehau
• Ines Schwotzer, Textildesignerin und Anja Muschik-Motzkus, Grafikerin
• Kunsttherapie, Anja Henseler, Helmbrechts
• Mitfeuerundfarben

Ein Dank gilt den beiden Fördergebern, AOK Bayern - Die Gesundheitskasse Direktion Hof-Wunsiedel aus ihrem Präventions-Budget für Projekte in der „Lebenswelt Kommune“ sowie dem Rücken & Cardio Zentrum Fischer in Hof.

Ein kostenfreier Einlass ist möglich ab 16.30 Uhr.
Die Aufführung startet um 17.30 Uhr.
Catering wird angeboten.

Anmeldungen sind bis zum 15.9.26 möglich bei Ute Hopperdietzel unter 09281/57-500 oder per E-Mail: hopperdietzel@demenz-pflege-oberfranken.de

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Frontotemporale Degeneration im Fokus:
Perspektiven für ein oberfrankenweites Netzwerk
Fachtag für Akteurinnen und Akteure im Gesundheits- und Sozialsystem

Am 23. September 2026 von 16:00 bis 19:00 Uhr veranstaltet die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken in Kooperation mit dem FTD-Kompetenzzentrum Bayern, wohlBEDACHT e.V., dem Bayerischen Aktionsbündnis FTD und der Deutschen Gesellschaft für frontotemporale Degeneration einen Online-Fachtag zum Krankheitsbild der frontotemporalen Degeneration (FTD). Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Medizin, Pflege, Therapie und Beratung sowie an Angehörige, Interessierte und weitere Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Ziel ist es, Wissen zum Krankheitsbild zu vermitteln, den oberfrankenweiten Austausch zu fördern und gemeinsame Impulse für eine bessere Versorgung von Menschen mit FTD zu setzen.
Bei der frontotemporalen Demenzhandelt es sich um eine fortschreitende Hirnerkrankung, die mit einem zunehmenden Verlust kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten einhergeht. Die Krankheit ist besonders komplex, da Betroffene meist schon vor dem 65. Lebensjahr erkranken und an fortschreitenden Persönlichkeitsveränderungen, Verhaltensauffälligkeiten und/oder Sprachstörungen leiden. Häufig wird die frontotemporale Demenz erst spät diagnostiziert, was Betroffene wie Angehörige zusätzlich herausfordert.

Das Programm des Fachtags bietet einen Einblick in oberfranken-, bayern- und deutschlandweite Unterstützungsstrukturen und die aktuelle Versorgungssituation von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften:

• Versorgungssituation bei FTD – Umfrageergebnisse und Studie FTD Bayern
Dr. med. univ. Zeljko Uzelac, Vorstandsvorsitzender und Leitung Medizin und Wissenschaft der DGFTD, Funktionsoberarzt Neurologie
Aktuelle Daten und Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die Lebensrealität von Betroffenen und die bestehenden Herausforderungen in der Versorgung.

• Herausforderungen verstehen, Unterstützung stärken: Das FTD- Kompetenzzentrum Bayern und die BAFTD stellen sich vor
Annette Arand, Projektleiterin FTD Kompetenzzentrum Bayern; Melanie Liebsch, Wohlbedacht e.V., Vorstandsmitglied und Angehörigenbeauftragte der DGFTD, FTD- Kompetenzzentrum Bayern und Dr. med. univ. Zeljko Uzelac
Die Akteurinnen präsentieren ihre Pläne für die bayernweite Versorgung von Menschen mit frontotemporaler Demenz und ihrer Angehörigen.

• Facetten der FTD: Formen und praxisnahe Fallbeispiele
Dr. med. univ. Zeljko Uzelac
Anhand konkreter Beispiele werden unterschiedliche Erscheinungsformen der frontotemporalen Degeneration sowie deren Auswirkungen auf den Alltag dargestellt.

• Zukunft gestalten mit der Deutschen Gesellschaft für Frontotemporale Degeneration (DGFTD)
Melanie Liebsch
Die Fachgesellschaft informiert über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Perspektiven zur Verbesserung von Forschung, Aufklärung und Versorgung.

• Netzwerkentwicklung in Oberfranken: Impulse und Ideen
Annette Arand; Melanie Liebsch und Ute Hopperdietzel, Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
Gemeinsam werden Ansätze zur regionalen Vernetzung diskutiert, um die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen, Pflege, Beratung und Selbsthilfe weiter auszubauen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät, z.B. Laptop oder Tablet. Die Veranstaltung findet online über Microsoft Teams statt.
Es wird um Anmeldung gebeten unter www.eveeno.com/ftdfachtag oder bei Ute Hopperdietzel, Mitarbeiterin der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken per E-Mail an info@demenz-pflege-oberfranken.de oder telefonisch unter 09281 / 57-500.


Termine September und Oktober 2026

Nach der Bayerischen Demenzwoche geht die engagierte Arbeit in der Region mit folgenden Veranstaltungen weiter, die bereits für September und Oktober 2026 geplant sind:

• Treffen jung an Demenz erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen
o Di, 29.09.2026, 17:30 – 20:00 Uhr
o Ort: Förmitzspeicher (Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt)
o Information und Austausch: Unterstützung für Menschen mit Demenz unter 65 Jahren
o Spaziergang am Förmitzspeicher, Essen und Austausch im Restaurant Athen, Schwarzenbacher Str. 14, 95126 Schwarzenbach an der Saale, Sportplatz Förbau
o Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird erbeten unter hopperdietzel@demenz-pflege-oberfranken.de oder Tel. 09281 / 57 500

• Online-Austauschgruppe für Angehörige von Betroffenen mit Frontotemporaler Demenz in Oberfranken
o Mi, 30.9.2026, 18:45 – 20:45 Uhr,
o Austausch und Information mit Gleichbetroffenen unter fachlicher Leitung
o Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird erbeten unter hopperdietzel@demenz-pflege-oberfranken.de oder Tel. 09281 / 57 500

• Online-Veranstaltung: Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz in der Häuslichkeit
o Mo, 5.10.2026, 16:30 – 18:00 Uhr
o Fachkrankenschwester (B.Sc.) und Heilpädagogin Sandra Kapinsky gibt praxisnahe Anregungen und Handlungsmöglichkeiten in schwierigen Alltagssituationen
o Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird erbeten unter hopperdietzel@demenz-pflege-oberfranken.de oder Tel. 09281 / 57 500


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                Selbstbestimmt Leben ist Lebensqualität und ein Menschenrecht -                                 Musterwohnung in der Ernst-Reuter-Straße 70 

Um die Wohnberatung transparenter zu gestalten, wurde in der Ernst-Reuter-Straße 70, wenige Meter von der Leitstelle Pflege Hofer Land eine Musterwohnung geschaffen, die am 12.06.2024 feierlich eröffnet wurde. Sie wurde von der Leitstelle angemietet und nach unterschiedlichen Kriterien barrierefrei bzw. barrierearm gestaltet und eingerichtet.

Geöffnet ist die Musterwohnung in der Ernst-Reuter-Straße 70 in Hof jeden Donnerstag von 9 bis 17 Uhr.

Ziel ist es, Betroffenen und Interessierten in der Musterwohnung ein breites Spektrum an Möglichkeiten aufzuzeigen, um ein selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter zu gewährleisten.

Dabei zeigt die Musterwohnung eine Bandbreite an Unterstützungsmöglichkeiten, sowohl für Bürgerinnen und Bürger mit Einschränkungen, aber auch für junge Familien, die im Begriff sind ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu sanieren, um bis ins hohe Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen zu können.

Wohnen Sie barrierefrei, sind Sie bei akutem Wechsel im Gesundheitszustand gut vorbereitet. Ein Umzug in ein Pflegeheim oder betreutes Wohnen kann durch barrierefreien Wohnraum verzögert oder auch vermieden werden, da ein großer Umbau meist nicht notwendig ist.

Die 105 m² große Musterwohnung bietet ein erlebbares Umfeld, um sich selbst ein praktisches Bild von den unterschiedlichen Möglichkeiten der Barrierefreiheit zu machen.

Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt Musterwohnung von der Fakultät für interdisziplinäre und innovative Wissenschaften der Hochschule Hof, Campus Kronach.

Zehn Studentinnen und Studenten haben sich im Rahmen ihrer Semesterarbeit mit der Entwicklung von Produkten und barrierefreien Gestaltungsmöglichkeiten befasst. Dabei nutzen sie zum einen bereits vorhandene Hilfsmittel, verbauten oder ordneten sie sinnvoll in der Wohnung an, entwickelten zum anderen aber auch eigene Helferlein sowie digitale Unterstützungsmöglichkeiten, um den selbstbestimmten Alltag in den eigenen vier Wänden zu erleichtern.

Öffnungszeiten:
Donnerstag von 9 - 17 Uhr

Führungen für Gruppen durch die Musterwohnung sind ausschließlich mit Terminvereinbarung am Donnerstag um 11 Uhr oder in Einzelvereinbarung möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt.

Kontakt Wohnberatung:

Tina Bauer (Landkreis Hof)
Telefon: 09281/546994907

Dorothea Giannaros (Stadt Hof)
Telefon: 09281/546994917

Ernst-Reuter-Straße 70
95030 Hof

Mail: wohnberatung@leitstelle-pflege.de


Ehrenamtlich Helfende sorgen für Entlastung pflegender Angehöriger


Menschen mit Demenz sind meist zu Beginn der Erkrankung noch körperlich agil, doch die kognitiven Fähigkeiten lassen nach. Ein ambulanter Pflegedienst ist noch lange nicht nötig, um zum Beispiel bei der Körperpflege zu unterstützen, aber den Erkrankten allein zu lassen, löst bei pflegenden Angehörigen oft ein ungutes Gefühl aus. Die Folge ist, dass Angehörige eigene Termine schwer wahrnehmen können und besonders eigene Interessen vernachlässigen. Die Sportstunde wird aufgegeben, mit Freunden essen gehen wird abgesagt.

Doch das muss nicht sein, denn Selbstpflege ist enorm wichtig, um immer wieder neue Kraft für die Pflege und Betreuung in der Häuslichkeit zu schöpfen.

Im Rahmen des Projektes der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz im Hofer Land befähigten Martha Link und Katharina Preiß, Referentinnen des Schulungsträgers der Deutschen Alzheimergesellschaft Landesverband Bayern e.V. sechs Damen, die Familien entlasten möchten und sich auf ihre neue Aufgabe freuen. Die Helfenden kommen zur Unterhaltung, für Unternehmungen und anderen Tätigkeiten, je nach individueller Absprache. Während dieser Zeit können Angehörige mit ruhigem Gewissen das Haus verlassen. Der Einsatz der Helfenden wird von der Pflegekasse über den Entlastungsbetrag finanziert, der jedem ab Pflegegrad I zusteht. Zudem sind die Helfenden versichert. Der Erstbesuch wird professionell begleitet.

Drei Vermittlungsstellen stehen zur Verfügung:

• Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverband Stadt und Landkreis Hof e.V., Kontakt: Christina Fröhlich, 09281/1401716 oder c.froehlich@caritas-hof.de
• Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie, Kontakt: Tanja Ponader, 09283/5970932 oder ponader.tanja@rummelsberger.net
• Fachstelle für pflegende Angehörige des ASD e.V. - Soziale Dienste, Kontakt: Stephanie Fischer, 09286/96230 oder beratungsstelle@asd-sozialedienste.de

Bei weiteren Fragen steht die Koordinatorin der Lokalen Allianz, Ute Hopperdietzel unter 09281/57-500 oder ute.hopperdietzel@leitstelle-pflege.de zur Verfügung.