Corona-Virus

An alle Bürgerinnen und Bürger des Marktes Zell im Fichtelgebirge


Mit der Feststellung des Katastrophenfalles für ganz Bayern sind für uns alle weitreichende Einschränkungen sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Bereich verbunden. Oberste Priorität hat die Eindämmung des Corona-Virus. Eine der wichtigsten Maßnahmen dazu ist die Vermeidung von Sozialkontakten. Wir sehen uns daher nach einer Empfehlung von Landrat Dr. Bär dazu gezwungen, das Rathaus für den regulären Parteiverkehr ab sofort zu schließen und nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch, schriftlich oder per Email) zugänglich zu machen. Die Terminvergaben bleiben dabei auf dringliche und absolut unaufschiebbare Fälle beschränkt.

Wir bedauern diesen Schritt und wollen uns damit keinesfalls „von der Außenwelt abschotten“. Allerdings müssen wir alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun, um Bürgerinnen und Bürger zu schützen und unserer Markgemeinde durch diese wohl ernsteste Bedrohung der letzten Jahrzehnte zu helfen.

Einen Beitrag dazu wollen wir durch die Einrichtung einer Anlauf- und Koordinierungsstelle im Rathaus leisten. Gedacht ist diese Stelle gegenwärtig für alle Bürgerinnen und Bürger, die beispielsweise Dinge des täglichen Bedarfs oder auch Medikamente benötigen, sich aber nicht mehr trauen, Haus oder Wohnung zu verlassen und auch nicht auf die Unterstützung anderer zurückgreifen können. Angesprochen werden sollen natürlich auch diejenigen, die sich wegen Erkrankungen nicht mehr selbst versorgen können oder die unter Quarantäne gestellt worden sind oder werden.

Hilfesuchende können sich telefonisch über die Nummern

09257 942-0
09257 942-11
09257 942-20

an das Rathaus wenden. Alternativ sind wir auch per E-Mail unter info@markt-zell.de erreichbar. In diesem Falle benötigen wir aber unbedingt den vollständigen Namen, die Anschrift und eine Telefonnummer für Rückfragen.

Unsere Mitarbeitenden werden schnellstmöglich Kontakt zu freiwilligen Helferinnen und Helfern aufnehmen, die auf ehrenamtlicher Basis tätig sind und dann die weiteren Schritte organisieren, sich also beispielsweise um notwendige Besorgungen kümmern.

Es haben sich dankenswerter Weise im Rathaus schon eine Reihe von "Zellern" gemeldet und ihre Unterstützung zugesagt. Weil aber momentan niemand von uns absehen kann, wie lange wir noch dieser Ausnahmesituation ausgesetzt sein werden, können gern noch weitere Bürgerinnen und Bürger unter den oben genannten Kontaktdaten ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären und so den Helferkreis vergrößern.

Wir nehmen selbstverständlich auch andere Ideen, Anregungen und Hinweise entgegen, die dazu beitragen können, diese extremen Zeiten besser durchzustehen.

Markt Zell im Fichtelgebirge, 17.03.2020

Horst Penzel                         Patrick Becher
(1. Bürgermeister)               (Geschäftsleiter)

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