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St.-Gallus-Kirche

St.-Gallus-Kirche

Kurzer geschichtlicher Überblick über die Entstehung.

Schon in alter Zeit bestand eine zur Pfarrei Münchberg gehörige, St. Gallus, dem Patron von St. Gallen in der Schweiz geweihte Kapelle. Bereits 1441 ist eine Kirche in Zell nachweisbar und noch vor der Reformation wurde Zell selbständige Pfarrei. Die Kirche ist wiederholt im Laufe der Jahrhunderte Opfer von Kriegen oder des Feuers geworden.

 

Es wird vermutet, dass die erste Zerstörung während der Albertinischen Unruhen (1553) erfolgte, eine weitere könnte während des 30-jährigen Krieges (1618-1648) erfolgt sein, denn damals standen nur noch die Umfassungsmauern. Die kriegerischen Auseinandersetzungen des 16. und 17. Jahrhunderts führten zur Zerstörung vieler Kirchen auch im fränkischen Raum. Warum im Jahre 1769 eine neue Kirche gebaut wurde, ist nicht bekannt. Die vorherige Kirche könnte zerstört worden oder baufällig gewesen sein. Beim Brand vom 10.April 1831 wurde diese Kirche vollständig eingeäschert.







Grossansicht in neuem Fenster: Kirche innen

Nach diesem großen Brand musste wieder neu aufgebaut werden und es dauerte bis 1836, ehe das Gotteshaus (mit einem Turm ohne Spitze) vollendet war. Es dauerte nochmals bis zum Jahre 1865, ehe auf den Turm ein Helm mit achteckiger Pyramide aufgesetzt werden konnte. Dieser Turmhelm ist 19 m hoch und ruht auf einem quadratischen Turmschaft mit einer Seitenlänge von 6,65 m. Am Fuß des Turmhelms befinden sich vier Mauerwerksgiebel von je 4,5 m Höhe. In den Jahren 1986 und 1987 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt. Die Maßnahmen umfassten auch die Instandsetzung von Turmhelm und -schaft. Eine weitere Sanierung der Kirche und der Außenanlagen ist soeben vollendet worden.

 

 

In den letzten Jahren wurde die St.-Galluskirche innen komplett saniert und erstrahlt in neuem Glanz..

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